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Interview mit Daniel und Patrick Imfeld

CRC: Die Dorfgarage Daniel Imfeld AG besteht seit über 20 Jahren. Durch den Eintritt von Patrick Imfeld geht Firmengründer Daniel Imfeld die Nochfogeregelung frühzeitg an.

 Chris Regez traf Daniel und Patrick Imfeld zum Gespräch

Welche Überlegungen führten zum Eintritt Ihres Sohnes in Ihr Unternehmen?

Daniel Imfeld: Patrick verfügt bereits über eine Berufserfahrung von zehn Jahren. Dabei eingerechnet sind auch seine Ausbildung zum Automobilmechatroniker sowie seine Berufserfahrung in einem anderen renommierten Garagenbetrieb.

Welche Ziele wollen Sie gemeinsam erreichen?

Patrick Imfeld: Mein Vater und ich ergänzen uns perfekt, da wir unterschiedliche Vorlieben haben. Daniel ist für die Geschäftsleitung, Administration, Organisation und den Verkauf von Neuwagen der Marke KIA sowie unserer Occasionen verantwortlich. Ich bin für die Arbeiten in der Werkstatt zuständig.

Was ist der grösste Unterschied zu Ihrem früheren Arbeitgeber?

Patrick Imfeld: Die Verantwortung – ganz klar. Hier bin ich noch stärker gefordert. Sei dies bezüglich der Flexibilität oder beim direkten Kontakt mit dem Kunden. Doch das ist auch ein riesiger Vorteil. Die Kunden sind immer direkt mit uns in Kontakt. Wir haben kurze Kommunikations- und Entscheidungswege im Betrieb.

Wo sehen Sie weitere Vorteile?

Daniel Imfeld: Bei der Einarbeitung, seit dem 1. Oktober 2017, habe ich erkannt, dass Patrick neue Impulse einbringt. Diese Aussensicht ist sehr wertvoll und wir haben bereits einige seiner Ideen umgesetzt. Aus seiner früheren Tätigkeit verfügt er über ein breites Know-how, welches wir bei unseren Fahrzeugen der Marken KIA und Chevrolet sehr gut einsetzen können.

Gab es auch Schwierigkeiten, seitdem Sie eingetreten sind?

Patrick Imfeld: Natürlich benötigt man eine Angewöhnungszeit. Mein Vater ist der Gründer und Chef. Wir müssen uns hie und da bei gewissen Punkten noch finden.

Daniel Imfeld: Die Zusammenarbeit mit dem Sohn bedeutet für mich, dass ich auch mal zu etwas „Ja“ sagen muss, das „neu“ und „anders“ ist für mich. Ich denke, da braucht es von beiden ein gewisses „Entgegenkommen“.

Welche Vorteile bietet ein Familienbetrieb in Ihrer Grösse?

Daniel Imfeld: Seit 20 Jahren bieten wir konstante Leistungen und pflegen mit vielen treuen Kunden eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Wer zu uns kommt, profitiert von einer individuellen und persönlichen Beratung durch den Firmeninhaber – und jetzt natürlich durch meinen Sohn, der die gleichen Werte vertritt.

Sie gehen die Nachfolgeregelung proaktiv an. Was sind die Gründe?

Daniel Imfeld: Dass unser Sohn in den Betrieb eintritt, ist nicht selbstverständlich. Diese Art der schrittweisen Nachfolgeregelung kann ich als Luxus bezeichnen. Ich bin noch immer relativ jung und werde mich sicher noch lange nicht zurückziehen. Aber wir haben gemeinsam die Möglichkeit, die Grundlage für weitere erfolgreiche Jahre zu legen. Wichtig scheint mir auch, dass bei einer Nachfolgeregelung wohl überlegt gehandelt wird. Es bringt nichts, wenn der Nachfolger in jungen Jahren schon verheizt wird. Ich bin erst 52 Jahre alt, Patrick 25 Jahre. Wir haben also noch viel gemeinsame Zeit vor uns – bis zur Übergabe.

Wollen Sie wachsen?

Patrick Imfeld: Wir wollen unsere Abläufe, Dienstleistungen usw. noch schlagkräftiger und effizienter machen. Ein Ausbau ist derzeit kein Thema.

***

Kontakt:
Dorfgarage Daniel Imfeld AG
Gösgerstrasse 29
5015 Erlinsbach
Telefon: 062 844 48 20
www.dorf-garage.ch

Bildlegende:

Daniel, Patrick und Barbara Imfeld – Familienbetrieb packt die Nachfolgeregelung frühzeitig an

(v.l.n.r.)

 

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